Wenn Dunkelheit nicht endet…die Zeit vor Imbolc

Wenn Dunkelheit nicht endet…die Zeit vor Imbolc

Der Januar ist die Zeit vor Imbolc, gefeiert am 02. Februar, und für mich einer der längsten Monate des Winters. Es ist immer noch lange dunkel, auch wenn die Wintersonnenwende gut 3 Wochen hinter uns liegt. Die Tage wollen und wollen nicht länger werden, die Dunkelheit will nicht enden.

Diese Zeit kann auf das Gemüt schlagen

Oft ist das Immunsystem nicht mehr 100% auf der Höhe wir fühlen uns öfter schlapp und antriebslos. Die dunkle Zeit schlägt manchen auf das Gemüt, das fehlende Tageslicht macht sich bemerkbar. Die Natur zeigt sich weiterhin kahl, kalt und stürmisch. Es ist die Zeit, die wohl die meiste Ausdauer von und fordert. Wir müssen geduldig sein und zäh. In dieser Zeit neigen viele dazu wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen, die Lethargie kann uns heimsuchen und mancher hat das Gefühl, dass Altes und Unliebsames noch an ihm haftet wie eine alte Kruste. Wir sind in einer Phase des Übergangs. Der graue Winter zeigt sich in all seinen Facetten, aber wir können an manch einem sonnigen Tag spüren, dass der Frühling langsam auf dem Weg zu uns ist.

Jede Zeit hat was Gutes

Imbolc Aber diese Zeit vor Imbolg, gefeiert am 2. Februar, hat auch ihre guten Seiten und durchaus ihre Daseinsberechtigung. Es ist die Zeit um Pläne zu schmieden, Ideen zu säen und die Dinge unter der Oberfläche reifen zu lassen. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Fokus für 2017 bereits ausgerichtet ist, aber das Wie noch im Nebel liegt, so sei nicht ungeduldig, das ist typisch für diese Zeit. Gib deinen Ideen Raum und vor allem Zeit zum reifen. Sie verhalten sich manchmal wie die Schneeglöckchen. Sie schlummern unter der Erde und plötzlich brechen sie durch und füllen in Scharen ganze Wälder. Man wusste, dass sie da sind und plötzlich zeigen sie sich klar und deutlich.

Alltagsrituale für die Zeit vor Imbolc

Um die Zeit etwas angenehmer zu gestalten kannst du Alltagsrituale in dein Leben integrieren. Wenn dich die Trägheit, die lähmenden Gedanken oder Zweifel richtig nerven, dann schüttle sie wortwörtlich ab. Löse all deine Blockaden, lass die dunklen Schatten hinter dir.
Jetzt klick den Beitrag nicht weg mit den Worten: „Die spinnt doch…“ wenn ich dir schreibe mach eine Bewegungsübung und schüttle dich locker.
Du kannst dir dafür Musik anmachen, die dich erfrischt und stärkt. Stell dich fest auf deine Füße und rüttle die ganze alte Kruste, die Zweifel, die Sorgen, die Vorbehalte, die Ängste, die alten Gewohnheiten ab. Mach dich frei für Zuversicht, Freiheit, Sorglosigkeit, Stärke und Selbstbewusstsein.
Schüttle den Kopf, den Nacken, die Arme, den Bauch, die Hüfte, die Beine die Füße.
Es brauch dir auch nicht peinlich sein, mach es einfach wenn du alleine bist ;-).

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Wohnung von Altem behaftet ist, dann miste mal wieder richtig aus. Hol die alten Sachen aus den Ecken und schau wovon du dich befreien kannst.
Du kannst auch Energien aus deiner Wohnung vertreiben. Du kannst ein Räucherritual durchführen, hier eignet sich Lavendel. Achte dabei darauf auch die Ecken auszuräuchern. Anschließend gut lüften, damit alles entweichen kann
Wenn du es etwas einfacher magst, dann öffne einfach die Fenster und mach Krach – mit einer Rassel, einer Trommel oder klatsche einfach mit den Händen. Mache große Armbewegungen, damit viel Bewegung in den Raum kommt. Das belebt den Raum, löst Altes und bringt auch dich in Schwung.

Ich führe diese Rituale ab und zu durch und ich finde sie helfen wunderbar. Anfangs habe ich immer gehofft, dass mich bloß keiner dabei sieht, aber mittlerweile tut mir das so gut, dass es mir egal ist wenn mich dabei jemand beobachten sollte.

Ich wünsche dir viel Freude dabei. Halte durch, Imbolc ist nicht mehr weit und dann löst Brigid, die Göttin des Lichts, die alte Erdgöttin ab und es geht mit großen Schritten in den Frühling!
Freue dich auf meinen Blogbeitrag dazu. Wenn du ihn nicht verpassen willst, dann trage dich hier ein.

 

Deine Vanessa